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BILDSPRACHE-PROJEKT

Kann es gelingen, Bild und Wort, Gemälde und Lyrik in eine Beziehung zueinander zu setzen? Eine Interaktion, die mehr ist als nur gegenseitiger Schmuck und die beiden Werkformen genügend Raum für ihre künstlerische Eigenständigkeit belässt? Diese Fragestellungen beschäftigten mich schon geraume Zeit, als ich im Herbst 2009 die Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit einem sehr talentierten Hamburger Lyriker erhielt, der sich auf das Sonett als Dichtform spezialisiert hatte. Herausgekommen ist die Ausstellung KÖNNTE MEINE SEELE REISEN, die im Winter 2009/2010 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.

In der Begleitschrift zur Ausstellung sind der Inhalt und das Resultat der Zusammenarbeit passend beschrieben:

„Die Hamburger Künstler, der Maler Christian Bahr und der Lyriker Jan-Hendrik von Kuick, verbinden ihre eigenständigen Arbeiten in einem interdisziplinären Prozess zu einer anderen, zu einer neuen Form von Bildsprache. Zeitgenössische Malerei trifft auf klassische Sonette. Aus der Gegenüberstellung von Bild und Text erwächst Eigenständiges. Leidenschaft siegt über den formalen Rahmen. Jeweils ein Gemälde, ein Sonett. Im Gespräch. In der Auseinandersetzung. Füreinander. Gegeneinander. Miteinander.“

Die wirklich spannenden Ergebnisse finden sich in dem Veranstaltungsflyer in Wort und Bild dokumentiert:

> RESULTATE DES PROJEKTS