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DAS GROßFORMAT

Meine Gemälde, sie sind das Herzstück meiner Arbeiten. Ich präferiere das Großformat und eine deutliche, prägnante Bildsprache. Bisher sind auf diese Weise über 350 Gemälde entstanden. Ich bevorzuge das Großformat, weil es mir – gleichermaßen mental und körperlich – die kreative Fläche und Freiheit gibt, die ich für meine Inspiration und für die malerische Umsetzug benötige. Es ist eine Suche nach dem Archaischen, Zeitlosen in unserem Empfinden, nach dem, was ursprünglich ist und unbeeinflusst von einem intellektuellen und/oder gesellschaftlichen Überbau. Der Kern ohne die Schale, was bleibt, wenn die Nebel aus scheinbaren Normen und Werten sich lichten. Letztlich gibt es keine Wirklichkeit außer der der eigenen Wahrnehmung. Wir alleine sind der Ursprung von Wirklichkeit. Und wir tragen unzählige Geschichten in uns, die es wert sind, erzählt zu werden. Genau deshalb sind meine Bilder (auch) Geschichten.

“Ich finde die Quelle für meine Inspiration – oft auch bereits das Motiv – in mir. Spontanes Agieren ist der Schlüssel, meine dominante Methode. In den meisten Fällen agiere ich intuitiv und ohne vorherige Skizzen. Es muss rau sein, sich ursprünglich anfühlen, melancholisch und dunkel, und zur gleichen Zeit auch lichtvoll, poetisch, klar und voller Hoffnung. Kein Vielleicht, kein Lauwarm. Exakt in dieser Weise male ich.”

Überwiegend arbeite ich mit Öl- und Acrylfarben in Mischtechnik und auf Leinwand. Nur gelegentlich finden hier auch andere Untergründe wie z.B. Büttenpapier Verwendung. Dies liegt an meiner Präferenz für dominante Formate, die mir den Raum geben, den ich für meine Umsetzungen brauche. Ich arbeite vorwiegend vom Dunklen ins Helle, mische erst auf der Leinwand und bediene mich einer kraftvollen, kontraststarken Farbpalette. Schwarz, Rot, Blau und Gelbtöne haben in meinen Bildern eine vitale Bedeutung.

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HERBST ÜBER WALHALL. VALHALL IN AUTUMN. 2013. 150 x 120 cm. oil/acrylic on canvas

HERBST ÜBER WALHALL
VALHALL IN AUTUMN
2013
Acryl und Öl auf Leinwand
150 x 120 x 2 cm

Walhall (altnordisch: Wohnung der Gefallenen) ist in der nordischen Mythologie eine riesige, in Asgard erbaute Halle, in der der Gott Odin regiert. Es ist zugleich der Ruheort der Gefallenen, die sich im Kampf als tapfer erwiesen haben, der sogenannten Einherjer. Von den Walküren werden sie auf dem Schlachtfeld ausgewählt und nach Walhall geführt, um Odin in der letzten großen Schlacht am Ende aller Zeiten (Ragnarök) zu unterstützen.