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Mein Name ist CHRISTIAN BAHR. Ich bin seit über 30 Jahren als zeitgenössischer deutscher Maler und Zeichner tätig, mit weltweiten Verkäufen und nationalen und internationalen Ausstellungen. Meine atmosphärischen, ästhetischen Arbeiten sind zugleich Poesie und künstlerischer Kampf.  Hierfür bediene ich mich einer expressionistischen, teils gestischen Bildsprache und einer deutlichen, ausdrucksstarken Handschrift. Mein umfangreiches Oeuvre umfasst mehrere hundert Gemälde auf Leinwand (zumeist im Großformat) und unzählige Zeichnungen, Körperstudien, Akte und Illustrationen. Meine Werke finden sich in privaten Sammlungen in den USA, Großbritannien, Deutschland, Polen und Weißrussland.

Ich arbeite in meinem Studio mit Nähe zur rauen Nordsee und zur großen deutschen Küstenstadt Hamburg. Es ist eine Suche nach dem Menschen in uns. Thematisch beschäftige ich mich in meinen Werken mit philosophischen, mythologischen und historischen Fragen. Ich gehe meinen malerischen Weg beständig, leidenschaftlich und mit großer Disziplin. Mich begleitet meine klare Malphilosophie.

Die nachfolgenden Seiten geben in Bild und Wort einen vertieften Eindruck von dem, was mich bewegt. In mehreren Galerien zeige ich einen repräsentativen Ausschnitt meines bisherigen Werks. Darüber hinaus erläutere ich meine Motivation als Künstler und meine Gedanken zur Malerei, so wie ich sie (für mich) definiere, und die Leidenschaft und Disziplin, mit der ich agiere. Denn Malen ist für mich etwas Großartiges, Ernsthaftes und sehr Ursprüngliches. Danke für das Interesse an meinem Schaffen.

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1/ QUINTILI VARE, LEGIONES REDDE!
QUINCTILIUS VARUS, GIB MIR MEINE LEGIONEN ZURÜCK!
2013
120 x 100 cm.
Öl und Acryl auf Leinwand

Quinctilius Varus, gib mir meine Legionen zurück! (ex Sueton: De vita Caesarum). 9 n. Chr. besiegen die germanischen Stämme, angeführt von dem Cheruskerfürsten Arminius (Hermann), drei römische Legionen unter Publius Quinctilius Varus. Ein Verrat, ein Hinterhalt, vier Tage lang ein Blutbad im herbstlich, neblig und verregneten Teutoburger Wald. Kaiser August im fernen Rom ruft in schlaflosen Nächten aus: „Quintili Vare, legiones redde!“ (Quinctilius Varus, gib mir meine Legionen zurück). Nie wieder werden die Römer Besitzansprüche auf Gebiete rechts des Rheins erheben, nie wieder die besiegten Legionen aufstellen, einzigartig in der römischen Militärgeschichte.

 

2/ WIE EINE FESTUNG, BEVOR LICHT UNSEREN TAG VERDIRBT
(LIKE A FORTRESS, BEFORE LIGHT WILL CORRUPT OUR DAY)
2012
120 x 100 cm
Öl und Acryl auf Leinwand